Trauma

Traumatherapie

In vielen Therapien können Patientinnen und Patienten ihr Verhalten erst ändern, wenn alte Traumata aufgelöst und integriert wurden. Mit EMDR haben wir erstmals ein Verfahren an der Hand, um akute und frühere Traumatisierungen wirksam zu behandeln, damit diese Erlebnisse ins Langzeitgedächtnis integriert werden können. Wenn der Teufelskreis durchbrochen wurde gelingt es leichter, Ängste zu überwinden und neue Schritte ins Leben zu wagen.

Traumatyp 1:

Traumatyp 2:


EMDR (Eye Movement Desensitisation and Reprocessing) ist eine neue Behandlungsmethode aus den USA, die Shapiro entwickelt hat. Bereits heute gehört EMDR zu den besten Behandlungsverfahren bei Traumatisierung. Auf diese Weise werden alte Blockaden gelöst und das Trauma kann verarbeitet und integriert werden. Beide Therapeutinnen wenden EMDR in ihren Therapien an.

Beispiel einer EMDR-Behandlung mit Dr. Arne Hofmann über die acht Behandlungsschritte:


Zur Homepage vom „Fachverband für Anwender der EMDR“


Traumaforum

Im Juni 2006 hat Frau Schneider, gemeinsam mit drei weiteren Traumatherapeuten, das „Traumaforum Siebengebirge“ gegründet. EMDR-Traumatherapeuten treffen sich in regelmäßigen Abständen zum kollegialen Erfahrungsaustausch. In Fallbesprechungen werden Therapieverläufe anonym diskutiert und das weitere Vorgehen festgelegt.

Unter Traumatisierung kann man sowohl einmalige Ereignisse verstehen, als auch weit zurückliegende Beziehungs- und Bindungsstörungen.

Traumamanagement

Melitta Schneider hat ihre berufliche Karriere in den frühen 80er Jahren in einem Projekt zur Reintegration von Straßenkindern (KUAP Pandipieri, Kenya) in Kisumu, Kenia begonnen. Seit 2015 gibt sie ehrenamtlich ihre Erfahrungen als Traumatherapeutin weiter. Sie hat ein EMDR-Traumamanagement-Protokoll (EMDR-TMP) entwickelt, um Traumatisierungen bei Straßenkindern mit Hilfe von Zeichnungen zu bewältigen.

Bildergalerie zur Kenia-Reise